Requiem für einen spanischen Landmann
Hörspiel — NDR 1984Dauer: 1 Stunden 19 Minuten 58 Sekunden
In einem aragonesischen Dorf vor Ausbruch des Bürgerkriegs. In der Sakristei sitzt der Priester Mosén Millán und wartet auf Angehörige und Freunde Paco del Molinos, um für ihn das Totenamt zu halten. Er erinnert sich, wie es vor einem Jahr zur Ermordung des jungen Mannes gekommen war, dessen Lebensweg er begleitet hatte. Paco, der Bauer werden wollte wie sein Vater, war nach Abschaffung der Monarchie in den Gemeinderat gewählt worden. In der Auseinandersetzung um die mittelalterlichen Feudalrechte stellte er sich auf die Seite der Bauern. Eines Tages trat an die Stelle der dörflichen Guardia Civil eine Faschistengruppe, die im Einvernehmen mit den Großgrundbesitzern das Dorf terrorisierte und auch Paco erschoss. Der Priester hatte den Faschisten sein Versteck verraten, da er glaubte, Paco würde vor ein Gericht gestellt. Zur Totenmesse in Mosén Milláns Kirche erscheinen schließlich nur die, die Pacos Ermordung veranlasst hatten, die drei Großgrundbesitzer des Dorfes.
| Übersetzung aus dem Spanischen | Walter Boehlich |
| Musik | Peter Zwetkoff |
| Hörspielbearbeitung | Bernd Lau |
| Regie | Bernd Lau |
| Michael Degen | |
| Georg Eilert | |
| Wanja Mues | |
| Bernd Kähler | |
| Charles Brauer | |
| Hans Irle | |
| Gerda Gmelin | |
| Traugott Buhre |

