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Willkommen
Wer stirbt schon gern in Monte Carlo
Professor Dr.Dr.Dr.van Dusen, der weltberühmte Amateurkrimonologe, und sein Freund, Begleiter und Chronist Hutchinson Hatch halten sich 1904 im Fürstentum Monaco auf. Der Professor trifft hier auf einen alten Bekannten, den Grafen Páloczi, der sich in Monte Carlo mit dem Namen Marchese della Rocca schmückt. Am nächsten Morgen ist der Graf tot. Prof. van Dusen glaubt nicht an einen Selbstmord. Er ...mehr...
Sauwetterwind
Der Dorfjunge Hermann hat einen weiten Weg bis zur Schule im nächsten Ort. Mit seinem Fahrrad fährt er jeden Tag über einen langen Feldweg. Im Frühjahr kommt er oft nur mühsam voran und der Sauwetterwind macht ihn pitschnass. Endlich in der Schule angekommen, zwingt ihn die Lehrerin, vor der ganzen Klasse seine nassen Sachen auszuziehen. Er soll sich in der ...mehr...
Nichtschwimmercafé
Draußen tropft es unaufhörlich. Drinnen sitzen sieben Menschen im Trockenen. Wie viele Tage regnet es schon, wie lange wird es noch regnen? Keiner weiß es, und die Metereologen schweigen. Jeder ist mit sich und seinen Problemchen beschäftigt. Der Gast, dessen einziges Lebensziel der abendliche Gang ins Café ist, berichtet von Banalitäten des Alltags. Die Frau allein registriert die Unwirklichkeit eines ...mehr...
Meines Bruders Hüter
In einem Café in Siena begegnen sich wie zufällig der Buchillustrator und ehemalige Offizier Ben Barton und die attraktive Amerikanerin Alison Elworth, die - wie er - aus beruflichen Gründen in der Toskana ist. Barton schenkt ihr Zeichnungen, die er von ihr und einigen Männern gemacht hat. Von da an überstürzen sich die Ereignisse. Als Ben in sein Hotelzimmer zurückkehrt, ...mehr...
Tote singen nicht
Von ganz anderer Art ist Michael Kosers Krimi. Schon der Titel lässt die Parodie ahnen. Hier wird demonstriert, nach welchem Muster der berühmte Chandler seine Marlowe-Fälle strickte. Da ist der Detektiv, stets ein wenig klamm, Whiskey-Trinker, notfalls schlagkräftig, der nach Entschwundenem suchen soll. Und das in einer biederen Gesellschaft, die bis in die Spitzen kriminell verseucht ist. Am Ende ist ...mehr...
Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord
Auf Pariser Bürgersteigen erscheinen über Nacht mysteriöse blaue Kreidekreise, darin liegt stets ein verlorener oder weggeworfener Gegenstand: ein Ohrring, ein Brillenglas, ein Vogelbein - und jedes Mal ist der Satz dazugeschrieben: "Victor, sieh dich vor, was treibst du jetzt vor dem Tor?" Keiner hat den Zeichner je gesehen, die Presse amüsiert sich, niemand nimmt die Sache ernst. Niemand, außer dem ...mehr...
Blick auf Venedig
Eichs dritte Arbeit für die Baden-Badener Hörspieldramaturgie, bei der er mit seiner orientalischen Parabel »Geh nicht nach El Kuwehd« zunächst auf Ablehnung gestoßen war, erinnert an Szenerien im italienischen Nachkriegskino. Der Hörspielchef Christian Boehme verstärkte den Realismus des Textes und strich für seine Regie das, was ihm nur sprachlicher Symbolismus zu sein schien. Emilio, Benedetto und Gaspara sind drei Blinde, ...mehr...
Das Mausoleum
Der reiche Amerikaner Elliott Hathaway Moss reist durch Europa und umgibt sich mit flüchtigen Saufkumpanen und devoten Schmarotzern. Unterwegs hat er eine junge Deutsche aufgegabelt, Greta, ein unscheinbares Mädchen. Elliotts Misere, so scheint es, ist seine Familie. Sein Vater, ein erfolgreicher, möglicherweise skrupelloser Industrieller, hält nichts von ihm, dem missratenen Balg, das einem Gerücht zufolge aus einer Affäre seiner Mutter ...mehr...