Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features. Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus. Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.

Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt. Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel Spaß.

Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.

Die Perspektive des Gärtners
Wo ist Sara? Vierzehn Monate is es her, dass Erik und Winnie Steinbecks vierjährige Tochter verschwunden ist. Beim Spielen von einem fremden Mann auf der Straße angesprochen, in einem dunklen, großen Wagen mitgenommen. Das ist alles, was man weiß. Danach verliert sich die Spur. Kein Erpresserbrief, kein Hinweis auf mögliche Täter. Es ist nicht der erste Schicksalsschlag für Winnie - war doch ihr erster Mann zusammen mit der gemeinsamen Tochter tödlich verunglückt. Um Abstand zu gewinnen, schlägt Winnie Erik deshalb vor, in die USA zu ziehen. Und dann erfährt Erik, dass Winnie ihm nicht die Wahrheit gesagt hat über ihre Vergangenheit...
EifersuchtSie sind Rivalinnen und versuchen sich über einen Zeitraum von fast einem Jahr mit Faxen gegenseitig k. o. zu schlagen: Helen, 55, Yana, 40 und Iris, 25. Alle drei leben im selben schicken New Yorker Penthouse und pflegen eine gemeinsame Leidenschaft: Laslo, dickbäuchiger Mittfünfziger, erfolgreicher Jurist und fröhlicher Schwerenöter. Jede will ihn haben, alle leiden sie die Höllen-Qualen der Eifersucht. Helen, die Ehefrau, musste ihn an die jüngere Architektin Yana abtreten,Yana bekommt wegen der noch jüngeren Indologie-Studentin Iris irgendwann den Laufpass, und Iris wiederum verliert ihn an die Ehefrau Helen. Ein Zirkelschluss und Finalsieg für die Gattin. Doch deren Triumphfreude gibt sich merkwürdig gedämpft. Denn der heiß begehrte Laszlo ist auf einmal nurmehr Trophäe, überbewertete Aktie, die auf ihren Nominalwert zurückfällt, ein ältlicher Herr. ´Mit dem Verschwinden der Rivalin verschwindet auch er selber´. Und leider auch jenes köstliche Gefühl, nach dem Helen verlangt wie eine Morphiumsüchtige nach Morphium: Eifersucht.Das letzte ProblemSeit Dr. Watson geheiratet und eine eigene Praxis eröffnet hat, arbeitet er mit Sherlock Holmes kaum noch zusammen. Nur über die Zeitung erfährt er noch, womit sich Holmes gerade beschäftigt. Zur Zeit geht es wohl um eine äußerst wichtige Staatsaffäre. Bevor Watson darüber nachdenken kann, steht Holmes in seinem Sprechzimmer und fordert ihn zu einer ziellosen Ferienreise auf. Holmes ist Professor Muriatti auf der Spur, der ganz London unsicher macht. Der berühmte Detektiv muß einem äußerst intelligenten Verbrecher auf die Schliche kommen. Ein Kampf auf Leben und Tod.Russisches Poker
Erast Fandorin, Hofrat und Beamter für Sonderaufträge, hat es diesmal mit einem ebenbürtigen Gegner zu tun. Ein Gauner und Betrüger, der unter dem Decknamen Pikbube ganz Moskau unsicher macht, scheint dem trickreichen Ermittler an Einfallsreichtum nicht unterlegen zu sein.
Ein faszinierendes Zeitbild des späten 19. Jahrhunderts in Russland.
Das Wittgenstein-Programm
London im Jahr 2013. Spektakuläre Morde stehen auf der Tagesordnung. Mit einem Computerprogramm werden gentechnische Analysen durchgeführt, potentielle Mörder unter Philosophennamen gespeichert. Da betritt ein neuer Killer die Szene. Er knackt den Code des Computers, und nun folgt ein Opfer dem anderen. Kommissarin Jake jagt den skrupellosen Mörder. Sein Credo: Selbstschöpfung durch Vernichtung. Sein Deckname: ´Ludwig Wittgenstein´.
Easy Money
Superman und Batman überfallen einen Spielsalon. Aber der Coup verläuft anders als geplant. Als der Spielsalonbesitzer die Alarmanlage auslöst, eskaliert die Situation: Superman schießt - das Herunterfahren des Türgitters kann er jedoch nicht verhindern. Täter und Opfer werden im Spielsalon eingeschlossen. Auch außerhalb der Spielhölle ist die Lage angespannt. Zwischen Hauptkommissarin Nusser und Siegfried Busch, dem Leiter des Sondereinsatz-Kommandos, kommt es zum Streit über das weitere Vorgehen. Während Nusser auf Deeskalation setzt, spricht Busch sich für einen Angriff auf den Spielsalon aus - und weiß Nussers Assistenten Möller dabei auf seiner Seite. Kann die Kommissarin ein Blutvergießen verhindern?
Stunde in Venedig / Nachmittag"There was no fault: there was misfortune, even tragedy" - so der britische Premierminister Gladstone über eine prominente Ehe, die wegen Nichtvollzugs annulliert wurde. Es ist die Ehe zwischen dem berühmten englischen Kunstkritiker, Privatgelehrten und Förderer der Praeraffaeliten John Ruskin (1819-1900) und seiner Frau Effie. Das Hörspiel ist ein fiktiver, von Trauer, Zorn und zarter Zuneigung getragener Dialog der blutjungen Effie Ruskin im Jahre 1851 mit dem schwerkranken und vom Tode gezeichneten österreichischen Offizier Paulizza in Venedig. Er hatte 1848 die von den Österreichern belagerte und von Hungersnot und Cholera gezeichnete "Serenissima" bombardieren lassen.Die Autorin entlehnt den historischen Kontext, die Ruskinsche Ehe, um die neurotische Struktur eines Lebenskonzepts aufzuspüren. John Ruskin, dem Verfasser des epochalen Werkes "The Stones of Venice" (Die Steine von Venedig, 1853) haben es allein die "wie Zuckerstücke im Tee dahinschmelzenden" Bauwerke dieser morbiden Stadt angetan. Dass seine junge Frau sich vor erotischem Verlangen fast verzehrt, scheint er nicht zu bemerken. Die Beteiligten dieser Dreierkonstellation auf der Suche nach idealer Schönheit und nach dem vollkommenen Liebeskörper erscheinen als Pioniere und Protagonisten einer neuen Zeit.Eragon - Der Auftrag des Ältesten
Doppeltes Desaster
Ehe die grausamen Ra´zac wenige Monate zuvor seinen Onkel Garrow umgebracht hatten, wäre Eragon an den Grausamkeiten, die er zwischen Menschen, Zwergen und Urgals erleben musste, zerbrochen. Jetzt aber betäubte ihn dies alles nur noch. Mit Saphiras Hilfe hatte er eingesehen, dass die einzige Möglichkeit, inmitten solcher Schrecken nicht den Verstand zu verlieren, darin bestand, etwas zu tun. Davon abgesehen maß er dem Leben an sich keine besondere Bedeutung mehr bei - nicht dachdem er gesehen hatte, wie die Kull, grausame Urgal-Riesen, Menschen in Stücke rissen und eine Schicht aus abgetrennten Gliedmaßen den Boden bedeckte, der vom Blut so aufgeweicht war, dass es durch die Sohlen seiner Stiefel drang.Jäger und GejagteAuch Roran hatte sein Lager aufgeschlagen und begnügte sich damit, das Treiben zu beobachten und Überlegungen anzustellen. Er hatte immer angenommen, die Fremden hätten bei dem Überfall auf seinem Hof gefunden, wonach sie suchten, nämlich den Stein, den Eragon vom Buckel mitgebracht hatte. Nun wurde ihm klar, dass er sich in diesem Punkt offenbar geirrt hatte. Vielleicht ist Eragon mit dem Stein entkommen.TreueschwurEs dauerte eine Weile, bis sich das Amphitheater gefüllt hatte. Dann trat Jörmundur aufs Podium und sprach: "Volk der Varden! Das letzte mal fanden wir uns vor fünfzehn Jahren hier ein, nach Deynors Tod. Sein Nachfolger, Ajihad, kämpfte mehr als jeder andere zuvor gegen das Imperium und Galbatorix. Er gewann zahllose Schlachten gegen überlegene Streitmächte. Beinahe hätte er Durza getötet, brachte dessen Klinge immerhin eine Scharte bei. Und es war seine größte Tat, den Drachenreiter Eragon und Saphira in Tronjheim willkommen zu heißen. Nun jedoch müssen wir einen neuen Anführer wählen, einen, der womöglich noch größere Ruhmestaten vollbringt." Jemand, der weit oben saß, rief: "Schattentöter!"Az Sweldn rak AukûinLicht fiel in den Tunnel, als die Tore aufgezogen wurden. Eragon zuckte zusammen, denn nach so langer Zeit unter der Erde waren seine Augen kein Tageslicht mehr gewöhnt. Neben ihm fauchte Saphira und reckte den Hals, um einen besseren Blick auf ihr Ziel zu bekommen. Es hatte zwei volle Tage gedauert, die unterirdische Route von Farthen Dûr nach Tarnag zu bewältigen, aber Eragon war es in der ewigen Dunkelheit viel länger vorgekommen. Schweigen hatte sich unter den Gefährten ausgebreitet. Alles in allem konnte er sich nur an eine Hand voll Worte erinnern, die während ihrer nächtlichen Ruhepausen gewechselt worden waren. Eragon hatte gehofft, Arya während der Reise besser kennen zu lernen.Der CelbedeilGetrieben von seiner Faszination, trat Eragon näher heran und studierte das Gesicht seines Namensvetters. Ich habe ihn mir älter vorgestellt. Der Elf hatte schäg gestellte Augen, die auf eine krumme Nase und ein schmales Kinn herabblickten, was ihm ein ungestümes Aussehen gab. Es war ein fremdartiges Gesicht, ganz anders als sein eigenes ... und trotzdem: die angespannten, hochgezogenen Schultern erinnerten Eragon daran, was er empfunden hatte, als er Saphiras Ei fand. Wir sind gar nicht so verschieden, du und ich, dachte er und berührte die kühle Emaille. Und wenn meine Ohren erst einmal so spitz sind wie deine, werden wir wahrhafte Brüder sein, nur getrennt durch die Jahrhunderte.CerisDie Rosen standen in voller Blüte und erfüllten die Abendluft mit ihrem Wohlgeruch. Während Eragon ins dunkle Gehölz spähte, breitete sich ein Gefühl freudiger Erwartung in ihm aus. Er wusste, dass sie sich nun im Elfenreich befanden, ganz in der Nähe von Ceris. Die Zügel fest im Griff, beugte er sich in Schneefeuers Sattel vor und schaute sich neugierig um. Saphira war ebenso aufgeregt wie er; sie war direkt über ihnen und wedelte ungeduldig mit dem Schwanz. Eragon kam es vor, als hätte ihre Reise sie mitten in einen Traum hineingeführt.
Reckless - Das goldene Garn
Bab Jogas, Kosaken, Spione und ein Zar, der zu Audienzen in Begleitung eines Bären kommt. Diesmal führt die Reise hinter dem Spiegel Fuchs und Jacob in den Osten. Auch Will kehrt zurück in die Welt, die ihm eine Haut aus Jade gab - auf der Spur der Dunklen Fee. Den Zweck der Reise bestimmt aber ein anderer: Der Erlelf hat den handel nicht vergessen, den Jacob im Labyrinth des Blaubarts mit ihm geschlossen hat, und er lehrt jacob und Fuchs mehr über seinesgleichen, als sie je erfahren wollten.
Gorbunok, das Wunderpferdchen"Gorbunok, das Wunderpferdchen" erschien 1834. Der erste Leser war Puschkin, der dem jungen Autor die größten Komplimente machte. Das Versepos, von Puschkin meisterhaft beherrscht, war damals ein volkstümliches Genre, das jedermann im Polizeistaat von Nikolaus I. als Zeitstück begreifen konnte. "Gorbunok" trat sofort seinen Siegeszug durch Russland an. Die Abenteuer des dummen Wanja, der dank seines Pferdchens alle noch so schweren Prüfungen besteht, waren für Kinder wie Erwachsene, gebildete und einfache Leute gleichermaßen vergnüglich. Die frechen Seitenhiebe auf den Zaren und sein korruptes Gesinde waren nicht zu überlesen: ganz Russland lachte.Femme fatale
In Martin Walkers fünftem Bruno-Roman geht es um Wasser: um glasklare, gemütliche Flüsse in Périgord, auf denen statt Kanufahrern eine schöne nackte (leider tote) Frau mit einem satanistischen Tattoo heruntertreibt. Um undurchsichtige Finanzflüsse. Um ein Labyrinth prähistorischer Grotten und ein internationales Ferienresort an lauschigen Ufern. Es geht um Fischspezialitäten, mit denen Bruno - in verwirrenden Frühlingsgefühlen gefangen - die Frauen verführt, um große Fische einer Rüstungslobby, die ihm fast wieder von der Angel springen. Und schließlich um Teufelsweiber, die seit Ludwigs XIV. Mätresse Madame de Montespan die französichen Staats- und Finanzgeschäfte zu lenken versuche.
Mann ohne KopfChefinspektor Chockfoster steht vor einem Mann ohne Kopf und vor Rätseln. Er hat den Eindruck, dass jemand einen Intelligenztest mit ihm veranstaltet, um herauszufinden, ob er sich noch für den Inspektorposten eignet. Der Tote wird im Büro des Stadtrates Victrolia gefunden. Doch dessen Tochter ist davon überzeugt, dass ihr Vater noch lebt. In dieser Kriminalgroteske gibt es "süße" Geheimnisse, rollende Köpfe, jede Mengen Sägen und mysteriöse rote Telefonzellen.