Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features. Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus. Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.

Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt. Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel Spaß.

Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.

Nach dem RegenKennen Sie das Gefühl, auf dem Dach eines Hochhauses zu stehen und eine Zigarette zu rauchen? In Sergi Belbels Komödie herrscht Rauchverbot. Acht Verwaltungsangestellte treffen sich in geheimer Rebellion, um ihrer Lust zu frönen und im blauen Dunst ihre Großstadtneurosen aufsteigen zu lassen. Immer nah an menschlichen Katastrophen, hoffen sie auf den Regen, der die erhitzten Gemüter kühlen mag.Tigermond
Indien zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die schöne Braut Safia weiß, dass Raja Ahmed Mudhi sie töten wird, wenn er merkt, dass sie keine Jungfrau mehr ist. Der Raja ist krank und Safia erzählt, während sie auf die erste gemeinsame Nacht warten muss, dem Eunuchen Lagan jeden Abend die wundersame Geschichte von Krishnas Tochter. Farhad - ein mutiger junger Mann, gewitzter Dieb un der eigentliche Held - soll eine entführte Prinzessin befreien. Auf einem mythischen weißen Tiger beginnt für Farhad eine abenteuerliche Reise durch die Nacht, das Wasser, das Feuer und die Liebe.
Ich, Mädchen aus SeelandEin Monolog, ein Radiodrama über das Land, wo das Leben gut ist und die Butter sahniger als irgendwo sonst. Holland. "Das Mädchen des Butterberges" versorgt nach dem Tode ihrer Mutter die gesamte Familie. Versorgen heißt: arbeiten auf dem Hof, waschen, putzen und kochen im Haus. Wenn aber der ewige Kreislauf des Tages in den der Nacht übergeht, suchen die Männer bei dem Mädchen Vergnügen, wie viele Schichten von Kleidern sie auch übereinander trägt. Scheinbar lässt sie alles gelassen mit sich geschehen. Doch plötzlich wehrt sie sich und bestraft all diese Leute, die Vettern, die Nachbarn, den Vater. Dann verlässt sie Haus und Hof, um in der Großstadt ihr Glück zu finden. Die Leute scheinen freundlicher, netter. Aber letzten Endes ... das Leben im Rotlicht-Schaufenster ist auch nicht so ganz das wirkliche Glück. Also greift sie wieder, wie schon damals in Seeland, als der Bauernhof niederbrannte, fast mechanisch, zu den Streichhölzern.Der TurmFast zehn Jahre lang, von 1918 bis 1927 - also bis kurz vor seinem Tod - arbeitete Hugo von Hofmannsthal an diesem Trauerspiel, das von Calderons "Das Leben ein Traum" angeregt wurde. "Der Turm" wird im Gesamtschaffen des Dichters als sein geistig-künstlerisches Testament bezeichnet.Polen im 17. Jahrhundert: Seit ein Orakel ihm verkündet hat, dass sich sein eigener Sohn Sigismund gegen ihn erheben und ihn töten werde, lebt König Basilius in Angst. Er lässt seinen Sohn in einen Turm sperren. Dort wächst er unter der Aufsicht des Gouverneurs Julian in völliger Abgeschiedenheit als idealistisch-reiner Tor heran. Als er König wird, muss er scheitern. Sterbend übergibt er die Macht an einen Kinderkönig, der künftig ohne Gewalt regieren soll.Tief in der Nacht
Unvermutet gerät der Hotelier Carl Houston in einen Alptraum: Auf dem Rückflug von einem Familienbesuch in Australien wird die Maschine entführt. Mit knapper Not überstehen er und sein Sitznachbar, der Schauspieler Ronnie Sheldon, den Anschlag der Luftpiraten. Wieder zurück in England erwartet ihn Scotland Yard und bedrängt den arglosen Hotelier mit Fragen zu seiner Abreise in Sydney. Und dann taucht auch noch Ronnie Sheldon bei ihm auf und behauptet, jemand trachte Carl nach dem Leben. Carl Houston will nicht glauben, was der Schauspieler ihm erzählt, bis ein Fremder einen Anschlag auf ihn verübt. Sich keiner Schuld bewusst, verzweifelt er immer mehr am Terror, dem er ausgesetzt ist, bis ihm über seiner Vorliebe für Koalabären ein Licht aufgeht.
Victors LeuteIn eines seiner Häuser hat Viktor Gäste geladen, die er nicht zum ersten Mal warten lässt. Aber auch ohne Begrüßung scheint für alles gesorgt zu sein. Man kennt sich seit langem. Man vertreibt sich die Zeit mit Unterhaltungen, denen der Stoff nicht ausgeht - zumal unter allen Abwesenden, über die sich reden ließe, der ausbleibende Gastgeber das attraktivste Rätsel aufgibt, das sich gemeinsam angehen ließe. Ein Gesellschaftsspiel eigener Art ist in Gang gesetzt, in dem es am Maître de plaisir unmöglich fehlen kann.Die Mächte des Feuers
Machtgierige Drachen säen seit Anbeginn der Zeit Haß und Intrigen zwischen den Völkern und stürzen die Menschheit immer wieder in Kriege. Im Jahr 1925 arbeitet die Drachentöterin Silena für das Officium, einen Bund, der sich der Jagd auf die geflügelten Geschöpfe verschworen hat. Doch nicht nur durch die Drachen droht Silena und ihren Verbündeten Gefahr: In vielen Städten Europas häufen sich zerstörerische Angriffe eines unsichtbaren Feindes. In London wird das Zepter der Marduk gestohlen, ein Artefakt von unvorstellbarer Macht. Und grausame Todesfälle unter den Drachentötern weben ein unheimliches Muster. Silena setzt alles daran, die Geschehnisse aufzuklären. Doch sie ahnt nicht, daß sie damit die Pläne eines Gegners durchkreuzt, der mächtig genug ist, um die Welt endgültig in den Abgrund zu stürzen...
Das Lächeln deines Mörders
Sie alle verschwinden in der Nacht, sie alle sind hübsch, haben lange dunkle Haare, und sie alle werden wenig später tot aufgefunden. Special Agent Steven Thatcher hat sich geschworen, den Serienmörder zu stellen, der die jungen Frauen auf dem Gewissen hat. Die Zeit drängt... Doch wie soll Steven in dieser Situation die Zeit finden, sich auch noch um seinen schwierigen Sohn zu kümmern? Bei dessen höchst attraktiven Lehrerin Jenna Marshal findet er Verständnis - und mehr. Was die beiden nicht ahnen: Der Mörder hat sein nächstes Opfer gewählt. Er hat seine Fallen ausgelegt. er wartet bereits - auf Jenna.
Momo
Momo lebt am Rande einer Großstadt in den Ruinen eines Amphitheaters. Sie besitzt kaum etwas, aber sie hat eine wunderbare Gabe: Sie kann zuhören! Zum Beispiel ihren besten Freunden Beppo, den Straßenkehrer und Gigi, dem Fremdenführer. Doch eines Tages legt sich ein dunkler Schatten über die Stadt. Graue Herren mit aschfarbenen Zigarren überreden die Menschen, ihre Zeit nicht mehr sinnlos zu vergeuden. Sie sollen Zeitsparverträge abschließen. Viele lassen sich darauf ein. Die Folgen sind bitter: Immer mehr Menschen hetzen missmutig und müde durch die Stadt. Kann Momo gegen diese schreckliche Bedrohung etwas ausrichten?
Maigret und der gelbe Hund
Der Inspektor, der Maigret bei der Klärung einer Reihe von mysteriösen Verbrechen in der Kleinstadt Concarneau helfen soll, sammelt eifrig Informationen. Unterdessen sitzt sein Vorgesetzter scheinbar untätig in einem Café und raucht Pfeife. So kann er sich unauffällig mit den Stammgästen des Lokals vertraut machen. Bleibt nur noch, sich in die Lage eines gewissen gelben Hundes zu setzen...
Ausländer. Stimmen
"Als unausgesprochener roter Faden durchzieht das biografische Schicksal Rose Ausländers meine Textauswahl und die formale Konzeption des Hörstücks. Eine zweite Achse sind die fünf ´Nacht-Szenen´, in denen die Erinnerungen an die Vergangenheit (´Bukowiner Idylle´, Amerika, Zwischenkriegszeit, Ghetto, Shoa und erneute Emigration) auftauchen, bis am Ende des Hörstücks eine kosmische Dimension (´einverstanden mit allen schwebenden Welten´) alle Zeiten und Räume auflöst..." (Wolfgang Hamm).
UhrenvergleichVier Menschen, eigentlich fünf. Greta und Hans. Martin und Wibke. Und Hannah, die jetzt verschwunden ist, einfach weg, »wie ein Apfel, der aus dem Korb gefallen ist«.Die vier, zurückgeblieben im Haus ihrer Kind-heit, sind Geschwister, altgewordene Kinder in der Familienfestung. Als Hannah kam, hat sie alles durcheinandergebracht, jetzt wo sie fort ist, wird nichts mehr werden wie früher. Und die vier hocken in ihren Zimmern, die vollgestopft sind mit altem Zeug, Kindheits-erinnerungen, verstaubten Möbeln. Hin und wieder finden sie sich zusammen, reden Han-nah herbei oder beschweigen sie so gründlich, dass sie wieder lebendig im Zimmer steht. Sabine Küchler beschreibt den Zustand vom Menschen, sein Anrennen gegen die eigene Sprache, die ihm die Grenzen seiner Welt auf-zwingt. Was er nicht sagen kann, wofür er keine Worte hat, das wird er nicht leben kön-nen. »Die Köpfe sind viel enger, als die Körper glauben wollen«.