Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features. Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus. Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.

Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt. Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel Spaß.

Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.

Die Spur der Füchse
Binnen weniger Stunden in London: Ein dreister Millionenraub wird verübt, ein hoher Politiker begeht einen Selbstmordversuch, ein Großkonzern wird in letzter Minute vor dem Konkurs gerettet und ein Unterweltboss erlebt ein blutiges Fiasko. Als ein junger Reporter dieses Netzwerk entwirrt, wird er zum Schweigen gebracht. Denn selbst die Presse ist nur eine Figur im teuflischen Plan eines Finanzhais - der Operation Obadja.
Petit fourLiebe geht durch den Magen, heißt es. Und wer sich in einen Koch verliebt, für den führt an dieser Einsicht kein Weg vorbei. Zumindest für Ilse steht fest, Manfred ist eine Delikatesse. Er ist der neue "Chef de la cuisine" in ihrem Restaurant und seit sie ihn zum ersten Mal gesehen hat, schläft sie schlecht und hat zwei Kilo zugenommen - Ilse misst Liebeskummer in Kalorien. Manfred jedenfalls hat bisher nichts unternommen, um sie zu vernaschen. Und so begnügt sie sich vorerst damit, davon zu träumen. Kannibalische Träume sind das: "...ihn aus den weißen Hosen schälen, so wie man das Papier vom Lieblingsschokoriegel abreißt." Und natürlich sollte Manfred dabei das Wasser im Munde zusammenlaufen. Bis aber überhaupt etwas läuft, sind einige Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen. Es sieht so aus, als müsste Manfred dazu geprügelt werden, von seinem Glück zu kosten.NiceGrace ist nicht nur attraktiv, sie kann auch unheimlich nett sein. Das macht Eindruck auf Männer. Doch wenn die Herren gar nicht mehr gehen wollen, muss Grace freundlich, aber bestimmt nachhelfen, so leid es ihr auch tut. Als sie an einem Abend einen Herrn zur Seite schafft, wird sie von Sam beobachtet. Sam ist Profikiller. Das dilettantische Vorgehen von Grace geht gegen seine Berufsehre. Von nun an berät er sie, und es beginnt eine ziemlich gefährliche Liebesgeschichte.Fünf tote alte DamenSchlimm für einen Arzt, wenn die Todesfälle unter seinen Patienten sozusagen epidemischen Charakter annehmen, schlimmer noch, wenn seine Approbation noch jung und sein Ehrgeiz groß ist. Wen nimmt es da Wunder, wenn er beginnt, sich Gedanken zu machen, die weit über sein ärztliches Fachgebiet hinausreichen. Und es erscheint konsequent, dass diese Gedanken ihn schließlich zu - sagen wir - verblüffenden Ergebnissen führen.Fünf tote alte Damen innerhalb kurzer Zeit wären Grund genug, melancholisch zu werden und bestenfalls über erfülltes Leben nachzudenken. Fünf tote alte Damen aber, die sich seit frühester Jugend kannten und die nun in kurzer Folge sterben müssen, geben Anlass zu weniger freundlichen Spekulationen, auch dann, wenn die Polizei gemeinhin von Laiendetektiven und ihren Theorien wenig hält, zumindest bis zum Tod der dritten alten Dame. Bei der vierten bleibt auch einem hartgesottenen Kripomann nichts anderes mehr übrig als die sachliche Feststellung: Mord. Und auf einmal erscheinen die Ideen des jungen Mediziners gar nicht mehr so abwegig.Die Siedler von Catan
Nach Piratenüberfällen, einem Hungerwinter und einer gefahrvollen Überfahrt findet eine Dorfgemeinschaft aus dem hohen Norden auf Catan, der sagenhaften Insel ihres Göttervaters Odin, eine neue Heimat. Doch die veränderten Lebensverhältnisse führen zu Unfrieden; ein neuer Gott fordert die alte Ordnung heraus, und schließlich droht ein blutiger Bruderkrieg die Gemeinschaft zu entzweien?
Blick auf VenedigEichs dritte Arbeit für die Baden-Badener Hörspieldramaturgie, bei der er mit seiner orientalischen Parabel »Geh nicht nach El Kuwehd« zunächst auf Ablehnung gestoßen war, erinnert an Szenerien im italienischen Nachkriegskino. Der Hörspielchef Christian Boehme verstärkte den Realismus des Textes und strich für seine Regie das, was ihm nur sprachlicher Symbolismus zu sein schien. Emilio, Benedetto und Gaspara sind drei Blinde, ansässig in Venedig, einer Stadt, deren augenfällige Schönheit ihnen verborgen ist. Sie bauen diese Stadt für sich neu auf aus der Fülle von Klängen und Geräuschen, die ihnen der Wind über die Lagunen zuträgt. Es ist eine andere Stadt, als Sehende sie kennen. Plötzlich aber kann einer der drei, Emilio, nach einer Operation wieder sehen. »Ein Blinder, der sieht. - Das wäre ein guter Zustand, aber hält er sich?«Abgeschnitten
Rechtsmediziner Paul Herzfeld findet im Kopf einer monströs zugerichteten Leiche die Telefonnummer seiner Tochter. Hannah wurde verschleppt - und für Herzfeld beginnt eine perverse Schnitzeljagd. Denn der psychopathische Entführer hat eine weitere Leiche auf Helgoland mit Hinweisen präpariert. Herzfeld hat jedoch keine Chance, an die Informationen zu kommen. Die Hochseeinsel ist durch einen Orkan vom Festland abgeschnitten, die Bevölkerung bereits evakuiert. Unter den wenigen Menschen, die geblieben sind, ist die Comiczeichnerin Linda, die den Toten am Strand gefunden hat. Verzweifelt versucht Herzfeld sie zu überreden, die Obduktion nach seinen telefonischen Anweisungen durchzuführen. Doch Linda hat noch nie ein Skalpell berührt. Geschweige denn einen Menschen seziert...
Leben ist besser als tot seinWie gestaltet der Mensch sein Schicksal? Ria Endres beschreibt den Zustand reiner Verzweiflung, nachdem das mehr als ungemütliche Alltagsleben eines Ehepaares völlig entgleist ist. Das Leben von Frieda und Fred erschien schon aussichtslos, bevor sie in der Psychiatrie landeten. Aus der dramatischen Zuspitzung, die jahrelanges Roulettespiel mit sich brachte, schält sich nun hilfloser Schmerz, hilfloses Aufbegehren eines Paares heraus, das sich Schritt für Schritt psychisch vernichtet hat.Tote singen nichtVon ganz anderer Art ist Michael Kosers Krimi. Schon der Titel lässt die Parodie ahnen. Hier wird demonstriert, nach welchem Muster der berühmte Chandler seine Marlowe-Fälle strickte. Da ist der Detektiv, stets ein wenig klamm, Whiskey-Trinker, notfalls schlagkräftig, der nach Entschwundenem suchen soll. Und das in einer biederen Gesellschaft, die bis in die Spitzen kriminell verseucht ist. Am Ende ist zwar alles klar, doch der Detektiv ist sehr, sehr müde.Eingefrorene KindheitEinige Stimmen begleiten uns ein Leben lang, Stimmen, denen man als Kind gebannt zuhörte, Stimmen von Kindern, Tieren, Fabelwesen, Märchenfiguren. Stimmen, die aus dem Radio oder von Schallplatten zu uns sprachen: Hörspielstimmen.Und immer wieder passiert es, dass man sich aus diesem Hörspielkosmos einer geheimen Sprache bedient und die alten Stücke zitiert. Dem Sandmann, dem Räuber Hotzenplotz, der kleinen Hexe, Findigs, Pumuckl, den Bürgern von Schilda und vielen anderen wird heute die Ehre erwiesen.Blackout
Der erfolgreiche Krimi-Autor Drew wird bewusstlos über der Leiche seiner Ex-Freundin gefunden - das blutverschmierte Messer in der Hand. Aber er kann sich an nichts erinnern: Drew hat einen Blackout. Verzweifelt beteuert er seine Unschuld. Doch die Polizei glaubt ihrem populären Hauptverdächtigen kein Wort. Also macht sich Drew selbst auf die gefährliche Suche nach der Wahrheit.
Süßes Gift"Jetzt Fortissimo, meine Lieben!" ruft Georg von Berg ins Orchester - und fällt tot um. Plötzlich stehen die Waldstein-Festpiele ohne künstlerischen Leiter da, und der seit langem schwelende Erbfolgekrieg der Waldsteins bricht offen aus. Der greise Otho will als uneingeschränkter Herrscher des Festpiel-Imperiums nicht weichen; darum hat sein Sohn Marquard das Familienunternehmen bereits verlassen, um in Amerika ein Konkurrenz-Festival aufzubauen. Unterdessen hat von Bergs Witwe einen anonymen Brief erhalten, in dem bezweifelt wird, dass das süße Gift der Musik den Maestro getötet hat. Privatdetektiv Castor Troya schleust sich als angeblicher Enkel des Verstorbenen in die weit verzweigte Familie ein.