Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features. Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus. Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.

Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt. Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel Spaß.

Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.

Der Malteser Falke
Sam Spade, ewig zynischer Privatdetektiv in San Francisco, wird von der schönen Brigid um Hilfe gebeten. Da geschehen zwei Morde. Sam sieht sich in den Fängen einer gefährlichen Verbrecherbande, die skrupellos nach einer Statuette sucht: der mit Diamanten besetzten Figur des Malteser Falken.
Der Mann, der nicht töten kannEin Schuss. Mitten in der Nacht. In der eigenen Wohnung. Doch der Schütze ist kein Einbrecher, sondern der eigene Ehemann. Wer war Ziel seines Schusses?Dies ist der Auftakt zu Andreas Jungwirths neuem Hörspiel. In Retrospektiven lässt Jungwirth seine Erzählerin Ursula in dieser Nacht ihr Leben mit Alfred Revue passieren: Die Beiden sind seit mehreren Jahren ein Paar, aber sie haben sich schon längst auseinandergelebt. Scheidung kommt nicht in Frage, denn unter keinen Umständen will Ursula ihre erste und einzige Liebe aufgeben. Doch da taucht Ursulas Schulfreundin Angelika wieder auf, die ihr immer schon einen Schritt voraus war.Liebe, Neid, sexuelle Abhängigkeit, Minderwertigkeitskomplexe gestalten die vielfältig miteinander verbundenen Biographien, die sich zu einer Ménage à trois entwickeln und in dem nächtlichen Schuss kulminieren. Andreas Jungwirths Hörspiel ist eine packende Analyse moderner Kommunikations- und Beziehungsunfähigkeit.Das obszöne WerkVon Sartre als neurotischer Eigenbrötler abgestempelt, von den Surrealisten trotz ihrer Nähe zu seinem Werk beargwöhnt, blieb Batailles, der 1962 in Paris im Alter von 65 Jahren starb, der intellektuelle Außenseiter, der Grenzgänger, schwer fassbar. "Das obszöne Werk", eine Sammlung von erotischen, ja dem Titel entsprechend: obszönen Erzählungen, bezeichnete die amerikanische Schriftstellerin Susan Sontag als "Kammermusik der pornographischen Literatur".Dem mit An- und Erregung verbundenen Begriff der Erotik, sind diese Erzählungen aber nur bedingt verpflichtet, denn der einzige im französischen für die Erotik verfügbare Begriff "l´erotisme", der die Erzählungen wie ein roter Faden durchzieht, ist im Falle des "Obszönen Werkes" mit Besessenheit treffender übersetzt.So ist es auch nicht verwunderlich, dass der französische Philosoph, Soziologe und Historiker Michel Foucault - auf Batailles religiös geprägtes Denken verweisend - über das "Obszöne Werk" schrieb: "Wenn es gilt, dem Erotismus - im Gegensatz zur Sexualität - einen präzisen Sinn zu geben, dann diesen: eine Erfahrung der Sexualität, die das Überschreiten der Grenzen mit dem Tod Gottes verbindet." (Michel Foucault)Winterkartoffelknödel
Franz Eberhofer, vor kurzem noch ein angesehener Kommissar bei der Münchener Polizei, wird strafversetzt - ausgerechnet in sein niederbayerisches Heimatdorf. Dort treibt ihn zwar erneut seine stocktaube Großmutter und sein Beatles hörender Vater in den Wahnsinn, doch ansonsten geht es in seinem Leben eher beschaulich zu. Bis eines Tages eine Reihe von seltsamen Unfällen die Idylle stört und seinem kriminalistischen Ehrgeiz weckt. Franz Eberhofer ermittelt in seinem ersten Fall und entlarvt die heile Welt der Dorfgemeinschaft als trügerisch.
Lots FrauAls Sodom in Flammen aufging, konnte Lot mit seinen beiden Töchtern entkommen. Seine Frau aber warf einen Blick zurück und erstarrte zur Salzsäule. Lots Töchter überlisteten ihren Vater darauf und bemächtigten sich seines Samens, um die Nachkommenschaft zu sichern. So steht es im Ersten Buch Mose. Aber hat es sich wirklich so ereignet?Hat beim Auszug aus Sodom nicht in Wahrheit Lot sich umgedreht? Hat nicht in Wahrheit seine Frau Gerlinde mit ihren beiden Söhnen Wendelin und Rochus überlebt? Eine Frau jenseits der Fruchtbarkeit, zwei junge Männer, die nie eine Frau haben werden: Die Menschheit wird aussterben. Gerlinde, Wendelin und Rochus sind die letzten ihrer Spezies, und sie wissen es. Ihnen bleibt nur die Hoffnung.Expedition in die geheime Welt der Drachen
Nur wenige können Meister der Drachenkunde werden. Doch Howard Greenstreak kann sich glücklich schätze. Er ist einer von ihnen...
Ein spleenig-unterhaltsames Hörspiel, mit einer winzigen Portion Ironie versehen, so dass Alt und Jung ihre Freude daran haben werden.
Dieses elende LebenHörspiel nach ausgewählten historischen Aufzeichnungen aus dem Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein aus dem Jahr 1740 - aufgefunden und transkribiert von Robert Meier überarbeitet und weitererzählt von Astrid Litfaß.1740 wurde die junge Mutter Maria Magdalena Wurz aus Forchtenberg des Kindsmords angeklagt. Die Frage, wie es zu dieser grausamen Tat kommen konnte und ob man sie hätte verhindern können, beschäftigte nicht nur das Gericht, sondern auch die Dorfbewohner und den Geistlichen.Die Wurz sei eine gottergebene, doch eine mit ihrem Haushalt überforderte Person gewesen und man hätte sie des öfteren "melancholisch gefunden". Anhand der ausgewählten historischen Aufzeichnungen werden Person und Tat umkreist. Eine Erweiterung erfährt das Hörspiel durch den heutigen Part, der die innere Bedrängnis einer jungen Frau beschreibt.Blaubarts GärtnerKnut Herkenrath, ein erfolgloser Krimiautor, tröstet sich damit, dass wirklich große Künstler niemals Erfolg haben. Erst als seine Freundin ihren Job verliert, bietet er notgedrungen per Kleinanzeige seine Dienste feil. Ein kauziger Yachtbesitzer namens Emil Türkwein heuert ihn schließlich als Gärtner an, denn er plant einen literarischen Rückblick auf sein Leben, den er mit pikanten kriminellen Details würzen will. Herkenrath soll ihm dabei helfen, seine längst verflossenen Exfrauen quasi nachträglich umzubringen, natürlich nur in der Fiktion. Behauptet er jedenfalls.Die TotdenkerinAuf bestialische Weise wird in den Straßen New Yorks eine junge Frau ermordet: Ihr Gesicht ist wie von Tierkrallen zerfetzt. Alles deutet auf einen männlichen Psychopathen hin. Da aber meldet sich die elegante und reiche Laura Gardner Wade bei Detective Culligan und legt ein Geständnis ab. Ihr Motiv: Eifersucht auf die Geliebte ihres Mannes Zach. Culligan weiß nicht, ob er dieser seltsamen Frau glauben soll. Dem Psychiater David Goldman schließlich vertraut die verzweifelte Laura eine andere Geschichte an: Nicht mit ihren eigenen Händen sondern mit ihren Gedanken und ihrer Wut will sie die Frau getötet haben. Ein Fall für die Parapsychologie oder aber für die Psychiatrie?Ein Winter unterm TischSie ist wirklich zauberhaft, seine Mademoiselle Michalon, findet Dragomir, ihr Untermieter. Der Emigrant ist Schuster und froh, eine so günstige Bleibe gefunden zu haben. Dass er sich in seiner Bewegungsfreiheit etwas einschränken muss, nun ja, das bringt das Leben in der Fremde so mit sich. Entschädigt wird Dragomir durch den Wohnort, den ihm Mademoiselle zugewiesen hat. Der befindet sich unter ihrem Arbeitstisch und manchmal genau zwischen ihren Schenkeln. Da sind Umgangsregeln, die sonst ein gewöhnliches Mietverhältnis auszeichnen, beim besten Willen nicht immer einzuhalten. Der französische Karikaturist, Maler und Dramatiker, bekannt für seine mit schwarzem Humor gewürzte Weltsicht, beleuchtet das Thema der Emigration auf subtile und zugleich provokante Weise.Doctor Sleep
Auf Amerikas Highways ist eine mörderische Sekte unterwegs. Sie hat es auf Kinder abgesehen, die das Shining haben. Stephen King kehrt zu den Figuren und Szenarien eines seiner berühmtesten Romane zurück: Der Dreirad fahrende kleine Danny, der im Hotel Overlook so unter seinem besessenen Vater hat leiden müssen, ist erwachsen geworden. Aber die Vergangenheit lässt ihn nicht los, und wieder gerät er in einen Kampf zwischen Gut und Böse. Die zwölfjährige Abra hat das Shining. Kann er sie retten?
In Zeitung gewickeltDer neue Untersuchungsrichter Andrej Djukowski, ein studierter und weitgereister Heißsporn, will seinem bedächtigen Amtsvorgänger Nikolai Tschassow zeigen, wie einfach der Mord am Gutsbesitzer Kljausow aufzuklären ist. Ausgerüstet mit messerscharfer Logik sowie mit modernen kriminalistischen Theorien und Statistiken, treibt Andrej seine Ermittlung zügig voran. Nach der Addition eindeutiger Indizien und Motive scheint nur noch eine Person als Kljausows Mörder in Frage zu kommen.