Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features. Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus. Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.

Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt. Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel Spaß.

Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.

InfarktSein Vater war ein Mann ohne Ruhe, schweigsam und verbohrt, getrieben von Arbeitswut. Alles geht ihm zu langsam, und plötzlich geht überhaupt nichts mehr. Herzinfarkt. Stillstand: Ausgangspunkt dieser Geschichte, die vom Sohn erzählt wird. Er trifft einen Manager, der ebenfalls durch einen Herzinfarkt ruhiggestellt wurde. Zur Ruhe verdammt. Mit ihm führt er die Gespräche, die ihm sein Vater verwehrt. Über das Herz, über die Arbeit und das Laufrad der Hochleistung, über Ärzte und Therapien und den langen Weg, bis man die Zeichen seines eigenen Körpers versteht.Die Stimme aus dem GrabBei diesem Hörspiel darf man zweierlei andeuten: Erstens kommt Agatha Christie´s berühmter Detektiv Hercule Poirot darin nicht vor. Zweitens sorgt ein echt englischer Spuk zunächst für Dichtung und dann für Wahrheit. Mehr sollte nicht verraten werden - oder doch? James Brent erhält auf einer Cocktail-Party in seinem Haus einen Telefonanruf, der ihn völlig aus der Fassung bringt. Am Apparat meldet sich seine erst vor kurzem tödlich verunglückte Frau Fay. Klar und deutlich erkennt er ihre Stimme. Sie bittet ihn, zu dem Bahnhof von Newton Evert zu kommen, um 19.15 Uhr - "dort, wo Du mich verlassen hast", sagt sie. Zuerst vermutet Brent, dass sich jemand einen schlechten Scherz mit ihm erlaubt. Aber auch ein Bahnbeamter erkennt die Frau wieder, die er bisher nur als Leiche kannte. Und die Anrufe wiederholen sich. Und Fay wird immer bedrängender und bringt das Leben von James Brent und seiner neuen Frau arg durcheinander.BilanzDer Autor beschreibt die Monotonie des Alterns, der Krankheit und Kontaktlosigkeit. Auf der einen Seite unerfüllte Träume, alberne Sehnsüchte und kleine, blasse Erinnerungen, auf der anderen Todesangst, Krankheiten und die hilflose Suche nach einem besseren Leben. Das ist das Ergebnis der Bilanz des Rentnerehepaares Heubl nach einem armseligen Leben.Die Wüste Lop Nor
Das Haus liegt auf einem Hügel. In einem Zimmer stehen ein Eichentisch und eine Truhe voller Fläschchen mit Sand; in der Fensternische ein Pinienzaphen, ein Cri-Cri und ein Stein. Ein kleines Dorf am Rande der Wüste. Einmal in der Woche nimmt Raoul Louper den Bus nach Kairo, und dort beginnt das Erzählen...
Und wieder wird die Rede sein von den Wahlverwandtschaften der Liebe, den Reisen, die ihn zu Elif, Francesca, Arlette führten, und wieder von ihnen fort; Gespräche über "singende Sande", Treibsand, Küstenstriche und Wüsten. Und immer wieder kehren seine Gedanken zurück zu den drei Frauen und zu den Ländern, in denen er mit ihnen gelebt hat.
Gilgamesh
Die Entstehung des Epos um den sumerischen König Gilgamesh und Ekidu, den behaarten Jäger und Vertrauten der Tiere, geht auf das 3. Jahrtausend vor Christus zurück. Das mutmaßlich aus verschiedenen Sagen entstandene Epos ist das älteste niedergeschriebene literarische Zeugnis der Menschheit. Der größte Teil des überlieferten Textes stammt aus der großen Tontafelbibliothek des Assyrerkönigs Assurbanipal (669-627 v.Chr.) aus Ninive und befindet sich heute im British Museum. Raoul Schrott hat eine neue Übersetzung angefertigt und dem Stoff seine ursprüngliche Frische und Lebendigkeit wiedergegeben.
FensterstürzeKarel muss sich erst daran gewöhnen, neben Barolle zu sitzen, hier bei Bredla und Jan, wo er so oft alleine saß. Bredla und Jan müssen sich auch erst daran gewöhnen, dass Karel nicht allein zu Besuch ist. Barolle soll also schweigen. Aber wie kann man einer Person das Reden verbieten, die gar nicht da ist? Denn Barolle ist vielleicht nur eine Fiktion. Nur ein Gedankenspiel. Doch damit ist Barolle nicht einverstanden! Sie kann ja unmöglich von dort kommen und folglich auch nicht dorthin zurückgehen, wo es sie gar nicht gibt! Aber wenn die anderen nicht wahrnehmen, was sie sagt - vielleicht gibt es sie, die Barolle, ja tatsächlich nicht? Oder existieren die anderen nicht? Hat Barolle sich alles nur ausgedacht? Oder haben drei Leute eine Erfinderin erfunden, die diese drei Leute erfindet? Vielleicht ist auch der Kiebitz der erfundene Erfinder - und ein wirklich großer Erfinder erfindet, dass es ihn gar nicht gibt. Und verschwindet aus der Erinnerung seiner Erfundenen. Zum Beispiel, indem er sich aus dem Fenster stürzt.Mord im Dirnenhaus
1396: Köln steht Kopf - ein ehrenwerter Kölner Bürger nach dem anderen wird tot im Dirnenhaus aufgefunden. Der mit dem Fall betraute Ratsherr erinnert sich daran, dass Adelina schon einmal einen Mordfall aufgeklärt hat und bittet sie um Hilfe. Die junge Frau hat gerade die Apotheke ihres Vaters übernommen und eigentlich anderes zu tun, als auf Mörderjagd zu gehen. Sie lässt sich jedoch erweichen - und wird plötzlich selbst zur Hauptverdächtigen...
Der wunderbare Massenselbstmord
Einst ist Onni Rellonen Geschäftsmann gewesen, Direktor sogar, aber nach seinem vierten Konkurs mag er nicht mehr. Eine abgelegene Scheune scheint ihm der geeignete Ort, sein Leben zu beenden. Dort aber trifft schon Hermanni Kemppainen Selbstmordvorbereitungen. Der ehemalige Oberst und Brigadekommandeur in Ostfinnland fühlt sich nutzlos. Nun aber, da sich die beiden gefunden haben, bekommt das Leben eine neue - vorläufige - Perspektive: So wie ihnen, denken die beiden Männer, geht es gewiss vielen. Sie gründen einen Verein. Das Ziel: der kollektive Selbstmord im hohen Norden. Aber der Weg dahin ist lang, und vielleicht ist der sonnige Süden ja viel schöner für ein solches Vorhaben ... ein heiteres finnisches Road-Movie-Musical.
Der Prinzessinnenmörder
An einem Januarmorgen wird im zugefrorenen Spitzingsee die Leiche einer 15-Jährigen gefunden. Das Mädchen wurde erstochen und trug ein goldenes Brokatkleid. Als man im Mund des Opfers eine Plakette mit einer eingravierten Eins findet, ahnen Kommissar Wallner und sein ewig grantelnder Kollege, Polizeiobermeister Kreuthner, dass dies nur der Anfang einer grauenvollen Mordserie ist...
Bitte das Spiel zu machen, Dr. CantonAuch diesmal landet Dr. Canton hinter Gittern. Ein Schmuckstück wird ihm zum Verhängnis. Es wurde einer Dame gestohlen. Für Canton kein Grund, sich dem Fall zu widmen. Doch als ihm das Schmückstück zum dritten Mal vor die Füße fällt, nimmt er sich seiner an. Jetzt muss er nur noch beweisen, dass er mit den Dieben nichts gemein hat.Die GelehrtenrepublikMan schreibt das Jahr 2008. Infolge des dritten Weltkriegs haben sich Leben und politische Grenzen auf der Erde vollständig verändert. Individuelle Mobilität wird weltweit militärisch kontrolliert, Veröffentlichungen durch Zensur geregelt. Atomare Versuche und gentechnische Experimente sind an der Tagesordnung. Weit ab davon: die Gelehrtenrepublik. Eine streng bewachte, steuerbare Plattform aus Stahl im Ozean, auf der Wälder, Äcker und Städte die ideale Infrastruktur für Künstler und Wissenschaftler bilden. Überraschend erhält der Journalist Charles Henry Winer als einer der wenigen Außenstehenden die Erlaubnis, die Republik zu bereisen.Todeskleid
Privatdetektivin Paige Holden vertritt einen Klienten, der wegen Mordes im Gefängnis sitzt. Unschuldig, behauptet er. Wer aber hat den brutalen Mord an dem 12-jährigen Mädchen im blauen Kleid verübt? Die attraktive Privaldetektivin findet heraus, dass es eine ganze Serie toter Mädchen gibt. Alle blandgelockt, alle blau gekleidet. Durch ihre Ermittlungen bringt sich Paige selbst in größte Gefahr. Ein Scharfschütze verfehlt sie nur um Millimeter. Höchste Zeit, den charismatischen Staatsanwalt Grayson Smith um Hilfe zu bitten...