Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features.
Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus.
Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.
Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt.
Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel
Spaß.
Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.
Das Kind in mir will achtsam mordenInzwischen müsste es Björn Diemel besser gehen. Er hat den stressigen Job gekündigt und sich selbstständig gemacht. Er verbringt mehr Zeit mit seine Tochter und streitet sich kaum noch mit seiner Frau. Ach ja, und nebenbei führt er noch ganz entspannt zwei Mafia-Clans.Warum nur kann Björn das alles nicht genießen? Warum verliert er ständig die Beherrschung? Hat er das Morden einfach satt? Nein, nein, so ist es nicht. Sein Therapeut Joschka Breitner bringt ihn endlich auf die richtige Spur: Es liegt an Björns innerem Kind!Engel und EinsameEigentlich hatte Heredia jetzt den Mut, seine ehemalige Geliebte, die Journalistin Fernanda, wieder zu besuchen. Doch in ihrem Hotelzimmer ist schon die Polizei. Fernanda ist tot. Sie ist gestorben wie vor ihr ein amerikanischer Journalist - durch eine Spritze. Beide kamen nach Santiago und interessierten sich für die geheime Waffenproduktion in Chile. Zusammen mit seinem alten Freund, dem Kommissar Dagoberto Solis, begibt sich Heredia auf die riskante Suche nach den Mördern. Bei ihren Ermittlungen stoßen sie auf korrupte Polizisten, Waffenhändler und eine bestechliche Justiz. Bei allen Schwierigkeiten erfährt Heredia wohltuende Unterstützung nicht nur von einer Frau.TotentanzDer Tod tritt nicht mehr als Knochenmann mit der Sense auf, sondern als Passant, der mit ausgeblichenem Regenmantel und Schirmmütze durch eine verkehrsreiche Großstadtstraße geht. Da und dort spricht er die Menschen an, haucht in ihr Gesicht, nennt ein Datum, dessen Bedeutung sie nicht verstehen. Es ist ihr Sterbetag, auf den in jedem Einzelfall übergeblendet wird; so wird das Sterben unmittelbar und gegenwärtig. - Weyrauch, als Erzähler, folgt dem unheimlichen Mann einen Tag lang durch die Stadt. Mit seinem Hörspiel, für das er 1961 den "Hörspielpreis der Kriegsblinden" erhielt, transponierte er ein im Mittelalter vertrautes literarisches Motiv in die Gegenwart.Das Geheimnis des FeuersEs riecht nach Gas, auch wenn der Klempner behauptet, es gebe keine undichte Stelle. Ellen Jones lässt ihn mindestens einmal die Woche kommen, um die Leitungen zu überprüfen, vor allem im Zimmer ihres verstorbenen Mannes Len. Da, meint sie, sei der Geruch am stärksten, und darum putzt sie dort ständig, in der Hoffnung, die Reinigungsmittel könnten den Gasgeruch vertreiben. Die Liebe zu Len war nicht sehr groß. Er war mehr mit seinem Computer verheiratet und stolz darauf, einer der ersten gewesen zu sein, die das Internet zu nutzen wussten. Jede freie Minute verbrachte er damit, der gemeinsamen Tochter die große Welt des "world wide web" zu erklären - bis Ellen eines Tages den wahren Grund für den pädagogischen Eifer ihres Mannes herausfand.Borkumer StrandgutMit "Borkumer Strandgut" setzt die Autorin ihre erfolgreich begonnene Krimireihe mit Kommissar Busboom fort. Der Borkumer Hotelbesitzer und Lebemann Jakob Elderts wird eines Morgens tot am Strand aufgefunden. Mord, Selbstmord oder Unfall? Auf der Suche noch der Wahrheit stößt der Kommissar, der eigentlich im Urlaub ist, mit seinem Team auf immer mehr Motive und mögliche Täter. Doch wie schon bei seinem ersten Fall "... die Tote von Borkum" löst Busboom auch diesen Fall mit meisterhafter Bravour.Süchtig nach LügenAuf einer Geburtstagsparty lernen sie sich kennen. Sie: zieht sich ihre Ringe von den Fingern und erzählt zu jedem eine Geschichte - alle handeln von Fluchten. Er: ist hingerissen. Seitdem locken, zerren, jagen sich die beiden Mitdreißiger durch das Labyrinth einer leidenschaftlichen Beziehung, ohne - allein oder gemeinsam - ihren Ausgang zu finden."Einer ist immer das Opfer", sagt sie. "Das sind Erfahrungen. Du bist schließlich nicht mein erster Freund". Liebesbeweise werden gefordert und widerlegt, Zärtlichkeiten zurückgewiesen und Orgasmen geschenkt. Sie ist unberechenbar in ihren Reaktionen, theatralisch in ihren Ansprüchen, verrückt in ihren Vorwürfen. Nie tritt das Erwartete ein. Ein Urlaub auf einer Insel im Süden soll die Flitterwochen vorwegnehmen, doch zur Hochzeit kommt es nicht mehr.Aus dem mühsam beherrschten Spiel wird unweigerlich bitterer Ernst. Wie in einer Versuchsanordnung, von einer nackten Glühbirne ausgeleuchtet, treibt sich das exemplarische Paar in den Machtkampf aus Bindungsangst und Lebensgier, in dem die knappen Dialoge geschliffen sind wie Messer und Sieger sein heißt, mehr Verletzungen als der andere überleben zu können.RheinsbergDie Medizinstudentin Claire und ihr Freund Wolfgang stehlen sich aus dem lärmenden Berlin davon, ins märkische Schloßstädtchen Rheinsberg. Verliebt bis über beide Ohren, genießen sie drei "leichtende Tage", sind übermütig, erfinden sich - den biederen Bewohnern des Städtchens hohnlächelnd - immer wieder neu, mal als Ehepaar Gambetta, mal als Bruder und Schwester. Ihr verrücktes Geplauder ist ein intelligentes, vieldeutiges Spiel um den "holden Wahnsinn", um Glück, Erfüllung und Sehnsucht. Nach Tucholskys duftig frecher Romanze "Rheinsberg", die bei Erscheinen im Jahr 1912 eine erotische Revolution auslöste, wurde später generationsweise "vom Blatt geliebt". Unter der Regie von Barbara Plensat glänzen Kurt Böwe als Erzähler, Ulrike Krumbiegel als Claire und Gunter Schoß als Wolfgang in zauberhaften Dialogen.Totentanz für Dr. SiriDr. Siri, der ebenso dickköpfige wie brillante Leichenbeschauer von Laos, muss in die Provinz: Ein bizarrer Fund sorgt für Unruhe in Houaphan, einer abgelegenen Bergregion. Nach einem Erdrutsch ragt ein mumifizierter Arm aus dem frisch verlegten Betonpfad. Da der fragliche Weg zum neuen Domizil des Präsidenten führt, ist er geradezu ein Nationaldenkmal. Folglich soll Dr. Siri schnell und diskret herausfinden, warum hier offenbar ein Mann lebendig begraben wurde...Die Angst, die bleibtKatrin, Isabell, Lina, Dorothee - vier Frauen im Alter von 40 bis 55 Jahren - erzählen von erlittener Gewalt in ihren Ehen. Ihre Erfahrungen sind stellvertretend für viele Frauen aus ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten: Nach dem Verliebtsein, nach dem Ja-Wort wurden sie von Ehemännern geprügelt, geschlagen, gedemütigt - fast täglich. Anfangs glaubten sie noch an Ausrutscher. Die Schuld für die Gewalttätigkeit ihrer Männer suchten sie immer nur bei sich. Die Frauen schwiegen - jahrelang: aus erlebter Angst, aus Scham, aus Hilflosigkeit. Dann haben sie begonnen, sich zu wehren. Mittlerweile leben die Frauen von ihren Männern getrennt und sind bereit, über ihr Schicksal zu sprechen.Die Affäre WinckelmannIm Juni 1768 fiel Johann Joachim Winckelmann in Triest einem Attentat zum Opfer. Er galt als europäische Kapazität in Sachen antiker Kunst. Sein Mörder - schon bald ergriffen und überführt - war Francesco Arcangeli, ein Mann mit beachtlicher krimineller Vergangenheit. Er hatte im selben Hotel gewohnt und mit Winckelmann viel Zeit verbracht.Bereits am 20. Juli, wenige Wochen nach der Tat, wird er öffentlich hingerichtet - als Raubmörder, wie es im Urteil heißt. Doch Gerüchte um Winckelmanns Tod sind bis heute nicht verstummt. Hatte die Tat ihre Wurzeln im Stricher- und Homosexuellen-Milieu? Oder wollten die Jesuiten geheimer Depeschen habhaft werden, die Winckelmann vom Habsburger Hof gewissen Kurienkardinälen zuleiten sollte?Farm der TiereEine politische Fabel, die Geburt, Entwicklung und Niedergang einer Revolution schildert. Durch einen siegreichen Aufstand haben die Tiere das Menschengeschlecht von der "Herrenfarm" vertrieben und ihr Leben auf der Farm selbst organisiert. Doch von den alten Herren befreit, schafft sich die neue Gesellschaft der Tiere bald neue Herren.Entstanden ist der Roman als Reaktion auf die Pervertierung der russischen Oktober-Revolution durch den Stalinismus. Die Hörspielbearbeitung will nicht den pessimistischen Aspekt der Fabel betonen, sondern weist auf Orwells Appell zu mehr Menschlichkeit und gesellschaftlicher Verantwortung hin.Fröhliche WeihnachtenAusgerechnet am Heiligen Abend, als Privatdetektiv John McPherson einmal hofft, die Welt sei in Ordnung, erscheint die aufgeregte Marjorie Slater bei ihm. Ihr Verlobter Harry Roche ist seit dem Mittag wie vom Erdboden verschluckt. Mehr aus Pflichtgefühl als aus Neigung macht sich McPherson auf die Suche. 72 Stunden später weiß er, dass der Gesuchte auf einem Tennisplatz im Regents-Park liegt - erstochen. Wo war er seit dem 24. Dezember?