Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features.
Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus.
Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.
Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt.
Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel
Spaß.
Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.
Die Angst, die bleibtKatrin, Isabell, Lina, Dorothee - vier Frauen im Alter von 40 bis 55 Jahren - erzählen von erlittener Gewalt in ihren Ehen. Ihre Erfahrungen sind stellvertretend für viele Frauen aus ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten: Nach dem Verliebtsein, nach dem Ja-Wort wurden sie von Ehemännern geprügelt, geschlagen, gedemütigt - fast täglich. Anfangs glaubten sie noch an Ausrutscher. Die Schuld für die Gewalttätigkeit ihrer Männer suchten sie immer nur bei sich. Die Frauen schwiegen - jahrelang: aus erlebter Angst, aus Scham, aus Hilflosigkeit. Dann haben sie begonnen, sich zu wehren. Mittlerweile leben die Frauen von ihren Männern getrennt und sind bereit, über ihr Schicksal zu sprechen.DrachenkaiserWerden die Drachen die Menschheit unterdrücken?Unsere Welt gehört den Drachen - seit Anbeginn der Zeit haben sie Länder und Kontinente unter sich aufgeteilt, säen Hass und Intrigen zwischen den Völkern, entfachen politische Konflikte und Kriege. Doch im Europa des Jahres 1926 gibt es Menschen, die sich den übermächtigen Geschöpfen entgegenstellen. Die Drachentöterin Silena, Fürst Grigorij und ihre Gefährten haben die erste Schlacht gegen die Drachen geschlagen. Die feierbewehrten Herrscher der alten Welt sind geschwächt und zerstritten. Dies lockt einen neuen Drachen aus dem Fernen Osten herbei, der seine gierien Klauen nach Europa ausstreckt. Silena und ihre Mitstreiter müssen verhindern, dass der Machtkampf der Drachen zur Unterdrückung der gesamten Menschheit führt...Rasender SchmerzDer fast vergessene Jagdmaler Jakob Anton Bader soll zu seinem 300. Geburtstag mit einer repräsentativen kunsthistorischen Arbeit geehrt werden, schließlich sehen Kenner in Baders Werken einen wichtigen Beitrag in der Übergangsphase vom 17. zum 18. Jahrhundert. Doch den Autor, der diese Studie schreiben soll, plagen chronische Gesichtsschmerzen. Er leidet an einer Trigeminus-Neuralgie, seit eine HNO-Koryphäe wegen eines viel harmloseren Leidens eine kleine Operation vorgeschlagen und ausgeführt hatte, bei der der Chirurg den Nervus trigeminus verletzte. Der Kunsthistoriker ist Opfer eines Kunstfehlers geworden - "Liebt das Geschick dumme Pointen?" Nun vermischt sich die Beschreibung der Bildmotive mit der Darstellung eigener Schmerzempfindungen, in seinen Phantasien brennt der Gepeinigte die Arztpraxis nieder, sucht Heilung in fernen Ländern, in althochdeutschen Beschwörungsformeln und schließlich bei Bader selbst, der nicht nur Maler und Kupferstecher, sondern zuvor auch Wundarzt, Kurpfuscher und Hofzwerg war.Drachenzähmen leicht gemachtAuweia! Hicks ist der Sohn von Wikingerhäuptling Bärbeißer dem Gewaltigen, aber kein geborener Held. Während sein Cousin Rotznase sich als Hausdrachen einen gefährlichen "Riesenhaften Alptraum" besorgt, bekommt Hicks bloß einen "Gewöhnlichen Felddrachen" ab, der noch keine Zähne und die lächerliche Größe eines Terriers hat. Für die Reifeprüfung zum Drachenmeister, die alle jungen Wikinger ablegen müssen, sieht Hicks schwarz. Doch plötzlich greift ein monströser Seedrache die Insel der Wikinger an und Hicks, der als Einziger Drachenesisch spricht, wird losgeschickt, um mit dem Biest zu verhandeln.OktoberpoemDie akustische Realisation des "Oktoberpoem" von Heinz von Cramer, der für dieses Hörstück eigens eine bruitistische Montage erarbeitet hat, fasst mehrere Werke Majakowskis zusammen. Zentrales Thema ist die von Lenin angeführte Russische Revolution, der Enthusiasmus, der auch viele Künstler erfasste - bis hin zum Zerfall des revolutionären Elans.Majakowskis dichterisches Werk steht am Beginn der russischen Moderne, er führte den Futurismus in Russland an. "Reime werden stumm ins frische Grab gepfählt. Wird dem Dichter so der letzte Gruß entboten?" (Wladimir Majakowski "An Sergej Jessenin", 1926)Das Lied vom Hackeschen MarktIrina Liebmann schaut von ihrem Fensterplatz "ihres Cafés" am Hackeschen Markt durch die großen Scheiben in Berlin-Mitte, beschreibt das eilige Treiben draußen auf der Straße und die kleinen Begegnungen hier drinnen. Einzelne Momente des Innehaltens im Großstadtgewühl. Auch Erinnerungen, persönliche wie historische, drängen sich auf: an die letzten zehn Jahre rasanten Wandels und Lifestylebooms, an 40 Jahre DDR, an einen weltoffenen Ort der Flüchtlinge und Emigranten des jüdischen Lebens, der im Zweiten Weltkrieg vernichtet wurde...Nach dem glücklichen TagAm Geburtstag der Mutter bringt Marie zum ersten Mal ihren Freund Paul mit. Mutter und Tochter haben sich lange nicht gesehen. Aber die alten Konflikte und die gegenseitigen Enttäuschungen sind keineswegs vergessen.Die Mutter hat der Tochter den Auszug nie verziehen, die Tochter ringt immer noch um Anerkennung. Während die Auseinandersetzung zwischen den beiden zu eskalieren droht, fühlt sich Paul zunehmend von Maries Mutter angezogen, von ihrem Lebensbild, aber auch von ihrem Zynismus. Er begreift nicht, dass er vor allem eine Figur im Spiel der Mutter ist, die sich an der Tochter zu rächen versucht.Das Geheimnis von Craven HallAnderson, der Gärtner des alten Landsitzes Craven Hall, wird tot in seinem verwüsteten Zimmer gefunden. Er wurde erschlagen. Anderson hatte einen guten Ruf auf Craven Hall. Warum wurde er umgebracht? Und warum dieses unglaubliche Durcheinander in seinem Zimmer? Sollten Spuren verwischt werden? Oder wusste er etwas, was nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war? Eigenartig ist auch, dass gerade in dieser Nacht der Hund des alten Craven morgens um fünf Uhr laut aufheulte und verschwand. Der zuständige Kommissar kommt mit seinen Ermittlungen nicht weiter. Er fordert Unterstützung von Scotland Yard an. Eine Frau wird mit dem Fall betraut und zeigt den Herren vor Ort, wie einem tödlichen Spiel mit Logik und persönlichem Einsatz beizukommen ist.Ein wunderbares JahrGeorgia Ford steht kurz davor, den Mann ihrer Träume zu heiraten. Es ist fast zu schön, um wahr zu sein. Bis ihre Welt plötzlich zerbricht - ausgerechnet in dem Moment, als sie ihr Brautkleid anprobiert. Kurz entschlossen steigt Georgia in ihr Auto und fährt an den einen Ort, an dem sie sich geborgen fühlt: auf das Weingut ihrer Familie im Hinterland Kaliforniens. Doch dort schmieden Georgias Eltern abwegige Zukunftspläne, die ihren Weinberg bedrohen. Georgia muss um die heile Welt ihrer Kindheit kämpfen - und entdeckt dabei, dass sich das Glück manchmal dort versteckt, wo man es schon lange nicht mehr gesucht hat...Schallspiel - Studie IPaul Pörtner gehört zu den Pionieren experimenteller Studioarbeit in Deutschland. Bereits 1964 gab er ein Beispiel für die neuen akustischen Möglichkeiten der Elektronik, insbesondere der Vocoder-Technik: Den Monolog einer Kranken, illustriert von den Geräuschen im Krankenzimmer, dem Tropfen eines Wasserhahnes und den Schritten der Ärzte und Schwestern auf dem Gang. Mit Hilfe der Elektronik wurden diese Geräusche und die Monologstimme zerlegt, moduliert, vervielfacht, verzerrt und dann vom Autor wieder zusammengesetzt. In der dritten Phase verfremdet Pörtner den ursprünglichen Text völlig, indem er nur noch auf Klang-Assoziationen und Wirkungen aufbaut.Das einwandfreie AlibiReporter Fred Wenger wird unter dem Verdacht, seine Geliebte Anne Sanders im Westendpark ermordet zu haben, festgenommen. Wenger hat kein Alibi. Die Aussage ihrer Tochter Margit belastet ihn schwer. Sein Freund und Kollege Thomas Beyer recherchiert in dem Fall. Er glaubt nicht nur Margit ausnahmslos, sondern stellt auch das Alibi von Annes Schwester und deren Mann in Frage ...Stadttheater, Tanzcafé Treblinka, geschlossene VorstellungA und B - ein Älterer, ein Jüngerer. "So kann das nicht weitergehen. Wie soll ich Ihnen Geschichte nahe bringen, wenn Sie in solcher Unkenntnis verharren?! Wenn schon nicht Totenkopfverbände, dann zumindest Lebensborn.... - Sie können doch nicht von allem nichts gewusst haben! Nichts gehört, nichts gewusst, wie man das nicht kennte! - Wie steht es mit dem Reichssicherheitshauptamt, SD (Wutanfall) - Bitte? Nein, nicht Selbstdarstellung! Sicherheitsdienst, SD..." Aussage und Kommentar tauschen unbemerkt die Plätze, die Sinnverstreuung, das Versprengte und Bruchstückhafte werden zur beklemmenden Dichte.