Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features. Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus. Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.

Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt. Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel Spaß.

Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.

Das Känguru-ManifestSie sind wieder da - das kommunistische Känguru und der stoische Kleinkünstler! Im Kampf gegen das mysteriöse Ministerium für Produktivität schrecken sie vor nichts zurück. Eine Verschwörung auf niedrigster Ebene! Spektakuläre Enthüllungen! Skandale! Intrigen! Irgendwas Abgefahrenes mit Religion! Herrlich schräge Geschichten - mit Spaß, Spannung und Schnapspralinen.Designer-BabyScience Fiction oder vielleicht schon nahe Zukunft? Eine echte Familie mit Vater, Mutter, Kind, kennt Nora nur aus dem Fernsehen. Für Nora ist die Firma "Genosan" Vater und Mutter, denn man hat ihr erzählt, sie sei in einem Labor entstanden. Nora ist ein so genanntes "Designerbaby", ein Kind, das nach den Wünschen der Eltern von Genbanken zusammengesetzt wurde, dann aber doch in der Firma Genosan aufwächst - weil sie nicht perfekt geworden ist. Dass sie außerhalb der Mauern des Institutes eine richtige Mutter hat, wird ihr verheimlicht. Eines Tages aber bietet sich Nora unerwartet die Gelegenheit, die fremde Welt draußen kennen zu lernen. Und sie ergreift die Chance ...Bettina Obrecht hat die brisante Thematik klug für Kinder aufbereitet. Die Story ermöglicht eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den ethischen Abgründen des Wunschkind-Denkens. Zugleich kann man Noras Abenteuer aber auch als höchst unterhaltsamen Krimi verfolgen, bei dem am Ende - unausweichlich für die Finsterlinge von "Genosan" - das Gute siegt.Der MoormannMatthies und Cisten Cortsen, die beiden Alten, sollen ihr Häuschen an der Küste verkaufen. Ihr Grundstück wird für den Bau einer Zuchtanlage für Lachse gebraucht. In dem strukturschwachen Nordseegebiet verspricht man sich von der Edelfischproduktion zahlreiche Arbeitsplätze und eine Wiederbelebung der Region. Aber selbst eine stattliche Abfindung der Edelfisch-GmbH kann das Ehepaar nicht locken. Als jedoch in der Nähe ihres Grundstückes im Moor eines Tages das Skelett eines Menschen gefunden wird, scheint Bewegung in die Sache zu kommen. Cisten ist Jüdin, ihr Bruder soll in der NS-Zeit im Moor umgekommen sein. Aber ganz geklärt wurde das nie, ebenso wenig wie der Fall des "Moormannes", der in der Kriegszeit Frauen vergewaltigt und umgebracht haben soll. Lokaljournalist und Heimatforscher Hinnerksen scheint jedoch mehr als nur ein historisches Interesse an den Moorgeschichten zu haben, und auch der ehemalige Major Ammersgau, der für die Edelfisch-GmbH arbeitet, treibt in diesem Zusammenhang offensichtlich kein sauberes Spiel.Tödliche TherapieIn der Notaufnahme eines Chicagoer Krankenhauses stirbt eine nahe Freundin der Privatdetektivin V. I. Warshawski bei einer Frühgeburt. Die Detektivin hat den Verdacht, dass ärztliches Versagen die Ursache sein könnte. Als dann noch ein Arzt ermordet wird, weiß sie, dass hier einer der Fälle vorliegt, die sie mit gewohnter Hartnäckigkeit zu Ende bringen muss.´Vics Vorgehensweise ist eher eine brutale - dem Angreifer feste eins draufgeben, nur damit er weiß, dass er die Aus-Linie überschritten hat, - und dann abwarten, wer übrigbleibt. Wenn Sie den eher intellektuellen Ansatz eines Sherlock Holmes oder Nero Wolfe erwartet haben, werden Sie enttäuscht sein.´ So Sarah Paretsky über die hartgesottene Hauptfigur ihrer Kriminalromane.HausmordTief in der Nacht werden Hauptkommissarin Carola Nusser und ihr Mann Konrad aus dem Schlaf gerissen. Aus dem Nachbarhaus dröhnt Techno-Beat. Zwar kehrt bald wieder Ruhe ein, an Weiterträumen ist trotzdem nicht zu denken: Carolas Handy läutet und ruft sie zu einer Leiche ins Nachbarhaus. Dort ist der Verursacher der nächtlichen Ruhestörung, Kevin Kuttner, tot im Hausflur aufgefunden worden. Ein Unfall - oder doch Mord? Bei ihren Ermittlungen stoßen HK Nusser und ihr Assistent Möller auf eine Mauer des Schweigens. Weder die Hausbewohner noch der Hauseigentümer zeigen Interesse an der Aufklärung des Falles. Erst recht, als sich herausstellt, dass Kuttner nicht der erste Mieter ist, der dort unter ungeklärten Umständen ums Leben gekommen ist.Die ApothekerinIn "Der Hahn ist tot" lernt Rosi Hirte, ledig und Anfang fünfzig, den Frauenschwarm Witold kennen. Rosi, die eigentlich schon mit der Liebe abgeschlossen hatte, wird von dieser wie vom Blitz getroffen. Da ihr Angebeteter aber nichts von ihr wissen will, entwickelt Rosemarie eine bittere Tatkraft: Sie geht buchstäblich über Leichen, um den Mann ihrer Träume zu erbeuten..."Die Apothekerin" Hella Moormann liegt in der Heidelberger Frauenklinik - mit Rosi Hirte als Bettnachbarin. Um sich die Zeit zu vertreiben, vertraut Hella der Zimmergenossin die abenteuerlichsten Geheimnisse an. Rosemarie Hirte wird zur unberechenbaren Beichtmutter...Weihnachtsmann polizeilich gesucht Es ist Heiligabend, Max und seine kleine Schwester Anna warten darauf, dass ihre Mutter vom Dienst aus dem Krankenhaus kommt. Da steht plötzlich - viel zu früh - der Weihnachtsmann vor der Tür. Doch statt einem Sack mit Geschenken auf dem Rücken, trägt er eine Plastiktüte mit Geld in der Hand. Sein Bein ist verletzt und angeblich sind sie hinter ihm her, denn der einzig echte Weihnachtsmann, so erzählt er den Kindern, soll abgeschafft werden. Für Anna mag so eine Geschichte angehen, aber Max glaubt das nicht. Als von der Straße Blaulichter ins Wohnzimmer scheinen und ein Polizist klingelt, muss Max sich entscheiden: Soll er "den einzig echten Weihnachtsmann" ausliefern? (Ab 8 Jahren)Das AlphabethausDeutschland zur Zeit des Zweiten Weltkriegs: Nach einem Flugzeugabsturz über feindlichem Territorium retten sich die britischen Fliegerpiloten Bryan und James in einen Krankentransport. Um nicht entdeckt zu werden, nehmen sie die Identität von zwei deutschen Soldaten an und gelangen so in ein Lazarett für Geisteskranke. Hier müssen sie ihre Rolle spielen und sind der Willkür und dem Sadismus des Personals hilflos ausgeliefert. Bryan gelingt schließlich die Flucht, doch das Schicksal von James bleibt ungewiss.Verlorene SöhneMadrid zum Zeitpunkt der Columbus-Centenario-Feiern. Eine Jubiläumsausstellung soll von der Königin eröffnet werden. Brutale Privatpolizisten sorgen für Ruhe und Ordnung. Denn im Untergrund der U-Bahnschächte vegetieren Obdachlose, lungern Diebe und Mörder.Hier werden uralte Rivalitäten ausgetragen: Einer muss die anderen einst an die Polizei verraten und damit ein barbarisches Gemetzel ausgelöst haben. War es wirklich die nach Folterungen zum Krüppel entstellte Lulu? Oder der einbeinige Cojo? Vielleicht sind aber alle nur Schatten ihrer selbst, lebende Leichname, schon längst ermordet?Endstation VenedigEin Toter im Kanal. Amerikaner. Soldat. Commissario Brunetti verständigt dessen gutaussehende Vorgesetzte. Sie kann die Leiche eindeutig identifizieren. Kurze Zeit später wird auch sie tot aufgefunden. Mafia, amerikanisches Militär und italienischer Machtappart scheinen gleichermaßen in die Morde verwickelt ...Der MörderAn jedem ersten Dienstag des Monats nimmt Hans Kuperus gewöhnlich an einem Mediziner-Treffen teil. Nur zweimal weicht er davon ab. Das erste Mal überzeugt er sich davon, dass seine Frau in mit dem Anwalt Graf de Schutter betrügt, ganz genau so, wie es ihm in einem Brief ohne Absender mitgeteilt worden ist. Beim zweiten Mal erschießt er die beiden. Er wirft die Körper in einen Kanal und lässt die Beweise für das Verbrechen verschwinden. Doch anstatt Reue zu empfinden, fühlt sich der Mörder wie befreit. Er nimmt sich ein Dienstmädchen als Geliebte, er versucht, den Platz des Getöteten in der Gesellschaft einzunehmen und besucht weiterhin die regelmäßigen Treffen der Billardakademie, deren Vorsitzender der reiche und angesehene de Schutter war. Kein Verdacht scheint auf Hans Kuperus zu fallen. Doch dann laufen die Dinge aus dem Ruder. Kuperus erfährt, wer ihm den anonymen Brief geschrieben hat, der ihn damals aus seiner Normalität riss. Das Eis auf den Kanälen schmilzt und gibt die Leichen frei.Twig im Auge des SturmsWeit, weit weg, in einer fernen Welt, ragt wie die Galionsfigur eines gewaltigen steinernen Schiffes das so genannte Klippenland ins Leere. Ein reißender Strom ergießt sich unablässig über den felsigen Überhang. Dabei könnte sein Ursprung bescheidener nicht sein. Der Klippenfluss entspringt tief im Landesinneren, hoch droben im undurchdringlichen, unheimlichen Dunkelwald. Aus einem kleinen, blubbernden Teich rinnt ein Bächlein kaum breiter als ein Stück Schnur in ein sandiges Kiesbett.Der tiefe Dunkelwald ist ein unwirtlicher, gefährlicher Ort für die, die hier zu Hause sind, und das sind viele. Waldtrolle, Schlächter, Honigkobolde, Höhlenfurien und andere merkwürdige Geschöpfe und Kreaturen, sie alle fristen in der sonnengesprenkelten und mondbeschienenen Welt unter dem hohen Blätterdach ein kärgliches Leben.Dort, wo die Wolken am tiefsten über dem Boden hängen, liegt die so genannte Nebelkante, eine trostlose, von wirbelnden Nebeln, Geistern und Alpträumen erfüllte Ödnis. Wer sich hierher verirrt, erleidet unweigerlich eins von zwei Schicksalen: Die Glücklichen stolpern gleich über den Rand der Klippe und stürzen zu Tode, die weniger Glücklichen gelangen in den Dämmerwald.Durchtränkt von ewigem, goldenem Dämmerlich, ist der Dämmerwald ein bezaubernder, zugleich aber auch tückischer Ort. Die Luft dort steigt einem zu Kopf. Wer sie zu lange einatmet, vergisst, warum er in den Dämmerwald gekommen ist. Gelegentlich wird die lastende Stille durch hefltige, von der Klippe heraufziehende Unwetter gestört. Vom Dämmerwald angezogen wie Eisenspäne von einem Magneten oder Nachtfalter von einer Flamme, wirbeln sie über den glühenden Himmel - zuweilen gleich mehrere Tage hintereinander. Manchmal sind es ganz besondere Stürme. Aus den Blitzen, die sie nach unten schleudern, entsteht Sturmphrax, ein Stoff, der so kostbar ist, dass auch er trotz der schrecklichen Gefahren des Dämmerwalds wie ein Magnet oder eine Flamme alle diejenigen anzieht, die ihn besitzen wollen.Die unteren Ausläufer des Dämmerwalds gehen in die Modersümpfe über, einen stinkenden, verseuchten Landstrich, voll gepumpt mit den Abfällen der Fabriken und Gießereien von Unterstadt. Der Müll wird hier schon so lange gelagert, dass das Land so gut wie tot ist. Wer es trotzdem durch die Sümpfe schafft, gelangt in ein Labyrinth aus schmutzigen Gassen und windschiefen Hütten auf beiden Seiten des ölig schillernden Klippenflusses. Ger Gerettete befindet sich in Unterstadt.Die Bevölkerung in den engen Gassen setzt sich aus den kuriosen Gestalten und Kreaturen des Klippenlandes zusammen. Unterstadt ist schmutzig, überbevölkert und eine Brutstätte der Gewalt, zugleich aber auch der Mittelpunkt des Handels und des Schwarzmarkts. Es wimmelt vor Geschäftigkeit. Jeder, der hier lebt, geht einem auf einen bestimmten Stadtteil beschränkten Gewerbe nach und ist Mitglied der entsprechenden Liga. Dies führt zu Intriegen und Verschwörungen, bitterer Rivalität und ständigen Reibereien der Stadtteile, Ligen und Händler untereinander. Die Mitglieder der Liga der freien Kaufleute hält nur eins zusammen: der gemeinsame Hass auf die gefürchteten Himmelspiraten, die mit ihren Schiffen den Himmel über dem Klippenland beherrschen und glücklose Kaufleute, die ihren Weg kreuzen, ausrauben.In der Mitte von Unterstadt ist ein großer, eiserner Ring in den Boden eingelassen. Er hält eine lange und schwere Kette, die zum Himmel aufsteigt und abwechselnd straff gespannt ist und locker durchhängt. Am Ende der Kette schwebt ein riesiger Felsen. Dieser Felsen ist wie die anderen schwebenden Felsen des Klippenlandes in den Steinernen Gärten gewachsen - er drückte von unten durch den Boden, wuchs, wurde von darunter nachwachsenden Felsen noch weiter hinausgedrückt und vergrößerte sich noch mehr. Als er so groß und leicht war, dass er vom Boden abhob, wurde er an der Kette befestigt. Auf ihm wurde eine prächtige Stadt errichtet: Sanktaphrax.Sanktaphrax mit seinen hohen, durch Stege und Brücken verbundenen Türmen ist ein Hort der Gelehrsamkeit. Dort leben Wissenschaftler und Alchemisten mit ihren Gehilfen und es gibt Bibliotheken, Laboratorien, Vortragssäle, Speisesäle und Gemeinschaftsräume. Die mysteriösen Dinge, die man dort lernt, sind ein streng gehütetes Geheimnis, und Sanktaphrax ist bei aller scheinbaren Entrücktheit und Weltfremdheit ein siedender Kessel von Eifersüchteleien, Intriegen und bitterem Zank.