Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features. Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus. Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.

Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt. Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel Spaß.

Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.

Der AffeDer amerikanische Präsidentschaftskandidat Smith ist sich seines Wahlsieges sicher. Allerdings hat er nicht damit gerechnet, dass zwei Journalisten ein dunkles Kapitel seiner Vergangenheit ans Licht bringen könnten: Smith war Student am Genforschungs-Institut von Professor Benrath, als sein Kommilitone Norman Miller spurlos verschwand und der Professor kurze Zeit später in die Psychiatrie eingewiesen wurde. In Millers Tagebuchaufzeichnungen finden sich Notizen zu Kreuzungsversuchen zwischen Menschen und Affen. Dabei wurden die Manipulationsmöglichkeiten erforscht, die das Verhältnis zwischen tierischen und menschlichen Eigenschaften verändern. Offenbar hatten sich Miller und Smith für Selbstversuche zur Verfügung gestellt - aber nur einer hat überlebt.Ein Toter hört nicht RadioFerien auf dem Campingplatz. Anton und seine Frau machen Urlaub im Campingwagen. Antons Frau fühlt sich durch die laute Musik aus dem Zelt nebenan gestört. Sie will sich beim Zeltnachbarn beschweren, aber niemand reagiert. Als sie den Zelteingang öffnet, findet sie einen Toten. Ein Toter hört nicht Radio. Das ist ein Fall für den Stuttgarter Kommissar Ernst Bienzle.Schneller als der TodPietro Brnwa ist clever, skrupellos und war bis zu seinem Ausstieg ein Mafiakiller. Er ist der letzte Mensch, den man als behandelnder Arzt im Krankenhaus treffen möchte.Dr. Peter Brown ist Arzt im Praktikum. Er hat Talent, eine höllenmäßige Nachtschicht in Manhattans berüchtigstem Krankenhaus und eine Vergangenheit, die er lieber geheim hält. Bis einer der alten Mafiabosse eingeliefert wird, der einen komischen Gedanken hat: Dass Peter Brown und Pietro Brnwa möglicherweise ein und dieselbe Person sind... Christoph Maria Herbst liest so zynisch und komisch, als hätte Tarantino bei Dr. House Regie geführt.FensterstürzeKarel muss sich erst daran gewöhnen, neben Barolle zu sitzen, hier bei Bredla und Jan, wo er so oft alleine saß. Bredla und Jan müssen sich auch erst daran gewöhnen, dass Karel nicht allein zu Besuch ist. Barolle soll also schweigen. Aber wie kann man einer Person das Reden verbieten, die gar nicht da ist? Denn Barolle ist vielleicht nur eine Fiktion. Nur ein Gedankenspiel. Doch damit ist Barolle nicht einverstanden! Sie kann ja unmöglich von dort kommen und folglich auch nicht dorthin zurückgehen, wo es sie gar nicht gibt! Aber wenn die anderen nicht wahrnehmen, was sie sagt - vielleicht gibt es sie, die Barolle, ja tatsächlich nicht? Oder existieren die anderen nicht? Hat Barolle sich alles nur ausgedacht? Oder haben drei Leute eine Erfinderin erfunden, die diese drei Leute erfindet? Vielleicht ist auch der Kiebitz der erfundene Erfinder - und ein wirklich großer Erfinder erfindet, dass es ihn gar nicht gibt. Und verschwindet aus der Erinnerung seiner Erfundenen. Zum Beispiel, indem er sich aus dem Fenster stürzt.Nachtzug nach LissabonEin Mann lässt sein Leben hinter sich und setzt sich in den Zug nach Lissabon. Im Gepäck: das Buch des Portugiesen Amadeu de Prado, dessen Reflexionen den Lateinlehrer Raimund Gregorius nicht mehr loslassen. Es beginnt eine rastlose Suche kreuz und quer durch Lissabon - nach einem anderen Leben und nach einem ungewöhnlichen Arzt und Poeten, der gegen die Faschisten kämpfte. Merciers vielstimmiges Epos über eine Reise durch Europa und durch unser Denken und Fühlen wird in Sven Strickers Hörspielinszenierung zu einem intellektuellen und sinnlichen Hörgenuss: Straßenbahnen rattern durch Lissabon, eine melancholische Welt entsteht, aus der leise die Akkorde des Fado herüberwehen.FlammenbrutDie junge Geschäftsfrau Kate Powell steht mit beiden Beinen erfolgreich im Leben. Nur ihr sehnlichster Wunsch blieb bisher unerfüllt: ein Baby. Ein anonymer Spender kommt für sie jedoch nicht in Frage. Also gibt Kate eine Annonce auf, um einen geeigneten Vater zu finden. Alex Turner scheint der perfekte Kandidat zu sein. Aber das Äußere eines Menschen kann ein gefährliches Trugbild sein, manchmal sogar ein lebengefährliches...Sabeth oder Die Gäste im schwarzen RockAuf Wunsch von Günter Eich wurde für die 1954 vom SWF geplante Sendereihe »Günter-Eich-Repertoire« das Hörspiel »Sabeth oder die Gäste im schwarzen Rock« neu inszeniert. Die Ursendung hatte 1951 beim SDR in Stuttgart stattgefunden. Fritz Schröder-Jahns Neuinszenierung vermeidet das harmlos Märchenhafte und arbeitet mit geheimnisvollen Klängen und akustischen Effekten, was die mysteriöse und symbolisch aufgeladene Geschichte heutigen Hörgewohnheiten näher bringt: Riesige Raben erscheinen auf einem abgelegenen Hof. Sie haben die Macht, Menschen Glück zu schenken. Plötzlich verschwinden sie, doch einer von ihnen, Sabeth, bleibt zurück. Es scheint, dass er mit dem Erlernen der menschlichen Sprache seine Rabenfähigkeiten und zugleich die Verbindung mit den Wesen seiner Art verloren hat. Doch ebenso, wie alleine auf der Welt zu bleiben, fürchtet er schließlich, gehen zu müssen.Die Kunst des Lokomotivführens Rita, Vic und Michael sind auf dem Weg zur Verlobungsfeier im Haus des Engländers. Sie schlendern die staubige Straße ihres Vororts hinunter, der in Rita nach all den Jahren immer noch keine Heimatgefühle weckt. Sie wäre lieber in Melbourne geblieben.Aber nach der Heirat wollten sie einen Neuanfang, ohne Pubs, ohne Säufer, raus aufs Land. Doch Säufer gibt es überall und Vic wird immer zu ihnen gehören. "Heirate ihn nicht", hatte Vics Mutter zu Rita gesagt. Also hat Rita natürlich Vic geheiratet. Rita, Vic und Michael gehen langsam an den Häusern der Nachbarschaft vorbei, aus denen die anderen Familien treten und sich ebenfalls auf den Weg machen.Mein Ich und Sein LebenBeim Sex auf der Halde gezeugt, erlebt Frank Goosen eine Kindheit in der orangenen Zeit der Siebziger und eine Jugend in der bleiernen Zeit der Achtziger. Er erleidet die Nöte der Pubertät und die Qualen zahlreicher Zweierbeziehungen, bis er schließlich ohne weitere Gegenwehr geheiratet wird (um wiederum Glück und Glanz des Vaterseins zu empfinden). Keine Lebensphase des praktizierenden Komikers Frank Goosen entgeht der zugespitzten, lachtränenerzeugenden Beschreibung. Die Erinnerung an die Schulkumpels Mücke und Pommes, peinliche Liebesnächte und betörend schlechte Lieblingsmusik. Auch der entsetzliche Dia-Abend mit aus dem Urlaub heimgekehrten Freunden wird gewürdigt. Goosen lässt sein Ich in immer neue Rollen schlüpfen, jede so wieder erkennbar wahr, dass sie ebenso gut erfunden sein könnte.Film NoirJohn war vor dem Krieg ein erfolgreicher Drehbuchautor. Nun ist er leitender Angestellter der Pandora Studios - und seine Drehbuchentwürfe verstauben im Schreibtisch. Eines Tages erhält er von seiner Geliebten namens Lana einen Anruf, in dem sie ihm mitteilt, dass sich ihr Mann, Edward Arnold, mit ihm treffen möchte. Edward ist Chef der Pandora Picutres. Er will, dass ihm John das Drehbuch für seinen neuen Film schreibt. Als John in der Villa ankommt, ist Edward schon tot. Alle denken an Selbstmord, bis John als Hauptverdächtiger festgenommen wird. Kein Alibi, keine verlässlichen Zeugen - nur seine Sekretärin glaubt an seine Unschuld. Sie will ihn aus der Todeszelle herausholen.Blankenhorn und der BlaumörderEndlich gelingt es Gerda, von Beruf Journalistin, ihren Freund Blankenhorn, früher Kriminalist in der Hamburger Innenbehörde, aus seinem Domizil in Hamburg-Eimsbüttel herauszulocken. Auf einem Gartenfest des Galeristen und Kunsthändlers Lattenkämper und seiner umworbenen Gattin Elena trifft sich alles, was Rang und Namen und vor allem Geld hat. Unverhofft kommt Blankenhorn zu einem Auftrag als Privatdetektiv. Er erfährt so feine Unterschiede wie zwischen ´Monet´ und ´Manet´, vor allem einiges über den Unterschied zwischen einer künstlerischen Replik und einer Fälschung. Der Leiter des städtischen Hansemuseums, der seiner besonderen Einkaufspolitik wegen nur der ´Blaupapst´ genannt wird, hält Blankenhorn schlicht für einen Banausen. Am Ende seiner Ermittlungen steht Blankenhorn vor einer Frage, die manchen Kunstfreund quält: ´Wie wirklich ist Kunst, und was ist wirklich Kunst?´Das Kind in mir will achtsam mordenInzwischen müsste es Björn Diemel besser gehen. Er hat den stressigen Job gekündigt und sich selbstständig gemacht. Er verbringt mehr Zeit mit seine Tochter und streitet sich kaum noch mit seiner Frau. Ach ja, und nebenbei führt er noch ganz entspannt zwei Mafia-Clans.Warum nur kann Björn das alles nicht genießen? Warum verliert er ständig die Beherrschung? Hat er das Morden einfach satt? Nein, nein, so ist es nicht. Sein Therapeut Joschka Breitner bringt ihn endlich auf die richtige Spur: Es liegt an Björns innerem Kind!